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Speziell im Bereich Permanent Make-up gibt es viele Unklarheiten, zudem werden gerne Unwahrheiten verbreitet. Für viele, die nicht aus dem Fach kommen, ist es sehr schwierig Wahrheit und Märchen zu unterscheiden und deshalb habe ich diese Seite erstellt. Dabei habe ich versucht die wichtigsten Fragen zusammenzufassen, aber natürlich kann und soll die Seite weiter wachsen. Ich hoffe Sie finden hier alle Informationen die Sie benötigen, um die für Sie richtige Entscheidung treffen zu können. Gerne können Sie mir Ihre persönlichen Fragen schicken, ich werde sie umgehend beantworten. 

PERMANENT MAKE-UP Fragen 

Permanent Make-up Beauty & Medical

01. Wie läuft eine Permanent Make-up Behandlung ab?

  • Zuerst findet eine ausführliche Beratung statt. Gemeinsam legen wir Ihrem Typ entsprechend die Form und Farbe fest.

  • Danach zeichnen wir Ihren Wunsch mit einem speziellen Vorzeichenstift vor.

  • Wenn Ihnen die Vorzeichnung gefällt wird die Hautpartie mit einem sanften Oberflächenanästhetikum betäubt, dieses kann auch während der Behandlung aufgetragen werden.

  • Die Pigmentierung erfolgt mit einem Permanent Make-up Gerät von höchster Qualität (siehe Frage 5). Vorsichtig werden die Farbpigmente mit einer hauchdünnen Nadel in die oberste Hautschicht eingezeichnet, bis die gewünschte Farbdichte erreicht ist.

  • Im Anschluss erhalten Sie ein Kühlpad zur Entspannung und es wird eine beruhigende Pflegecreme aufgetragen, damit sich die Haut schneller erholen kann. Bei medizinischen Pigmentierungen wird aus hygienischen Gründen ein Wundverband angebracht um das scheuern an der Kleidung zu verhindern.

  • Als Abschluss-Behandlung erhalten Sie von mir auf Wunsch ein kostenloses Tages Make-up.

 

02. Wie lange dauert die Behandlung?

Die Erstbehandlung inkl. Aufklärungsgespräch und exakter Vorzeichnung dauert ca. 2,5 Stunden. Die erforderliche Nachbehandlung erfolgt nach frühestens drei Wochen (siehe Frage 3) und dauert je nach Umfang ca. 1,5 - 2 Stunden.

 

03. Wieso braucht man eine Nachbehandlung und ist diese im Preis inkludiert?

Bei den Nachbehandlungen werden kleine Korrekturen in Farbe und Form durchgeführt. Wenn Sie mit dem Ergebnis bereits nach der ersten Behandlung zufrieden sind, ist eine Nachbehandlung nicht zwingend notwendig. Grundsätzlich sind bei allen Augen- und Augenbrauen- Pigmentierungen eine Nachbehandlung und bei Lippen zwei Nachbehandlungen im Preis inkludiert. Jede zusätzliche Nachbehandlung wird mit € 180,- pro Behandlung in Rechnung gestellt. 

04. Warum gibt es im Bereich Permanent Make-up so hohe Preisunterschiede bei den einzelnen Kosmetikstudios?

In Zeiten der "Geiz-ist-geil-Mentalität" werden Dienstleistungen speziell in der Kosmetikbranche immer noch günstiger angeboten. Damit das möglich ist, wird meist an der Qualität des Materials und den Ausbildungskosten gespart. Denn diese beiden Faktoren kann der Kunde nicht - oder nur bei intensiver Recherche - nachvollziehen. Dies mag bei einer Kosmetikbehandlung noch riskierbar sein, im Bereich Permanent Make-up kann es aber im wahrsten Sinne des Wortes massiv schief gehen und nicht umsonst habe ich zunehmend mit schwer verpfuschten Fällen zu tun. Es ist erwiesen, dass die Freude an einer guten Qualität wesentlich länger währt als an einem günstigen Preis. Seien Sie deshalb bitte vorsichtig bei Billiganbietern, denn im Nachhinein ist die Überarbeitung eines fehlerhaften Permanent Make-ups oft sehr zeit- und kostenintensiv. Begeben Sie sich deshalb nur in qualifizierte Hände und jede Pigmentologin die etwas auf sich hält und sich entsprechend weiterbildet, wird kein Preisdumping betreiben. 

 

05. Wie lange hält mein Permanent Make-up?

Vorausgesetzt es wurden alle Behandlungsschritte und Pflegehinweise eingehalten, hält ein Permanent Make-up zwischen 3 - 5 Jahren. Die Haltbarkeit ist jedoch immer abhängig von Ihrem Hauttyp und dem Grad der UV-Bestrahlung Ihrer Haut. Je dünkler die Pigmentfarbe, desto länger hält die Pigmentierung. Das Permanent Make-up beginnt in der Regel nach ein bis zwei Jahren stetig zu verblassen. Natürlich haben Sie immer die Möglichkeit, Ihr Permanent Make-up auffrischen oder neu gestalten zu lassen. Bei Auffrischung eines Elisabeth Kögl-Niemetz Permanent Make-ups innerhalb von 2 Jahren erhalten Sie 30% auf den Neupreis (siehe Preise).

06. Ist die Behandlung schmerzhaft?

Das kommt immer auf Ihr individuelles Schmerzempfinden an. Ich achte sehr genau auf die richtigen Mondphasen, da die Erfahrung zeigt das bei Voll- und Neumond der Körper etwas schmerzempfindlicher reagiert. Zudem arbeite ich mit einem der besten Geräte am Markt, dass aufgrund der hauchdünnen Nadeln eine schmerzreduzierte Behandlung möglich macht. 

Natürlich können auch persönliche Faktoren wie z.B. Ihr Zyklus oder körperliche/seelische Belastungen das Schmerzempfinden beeinflussen. Je besser und bewusster Sie sich auf die Behandlung vorbereiten, desto angenehmer wird sie werden (siehe Frage 7). Meine Kunden vergleichen die Behandlung gerne mit dem Gefühl beim epilieren. 

07. Was muss ich VOR einer Permanent Make-up Behandlung beachten?

  • Wichtig ist, dass Sie in einer guten körperlichen Verfassung sind. Sie sollten auf keinen Fall erkältet oder krank sein. Auch ein längerer Krankenhausaufenthalt oder die Einnahme von Medikamenten schwächt Ihren Körper und wir sollten im Vorfeld darüber sprechen, ob eine Behandlung für Sie ideal ist. 

  • Hautanomalien wie Herpes an den Lippen, Pickel im zu pigmentierenden Bereich oder Hautausschläge sind ebenso Kontraindikationen und müssen gesondert besprochen werden.

  • Bitte trinken Sie mind. 24 Stunden (im Idealfall 36 Stunden) vor der Pigmentierung keinen Alkohol. Dieser kann zu einem stärkeren Schmerzempfinden führen, zudem reagiert die Haut anders auf die Farbe. 

  • Übermässiger Sonnenkonsum sollte ebenso im Vorfeld vermieden werden. Dadurch ist die Haut empfindlicher und auf sonnenverbrannter Haut darf nicht pigmentiert werden.

  • Manchmal lässt es sich nicht anders vermeiden, aber im Idealfall sollten Sie keine Regelblutung zum Zeitpunkt der Behandlung haben. Dadurch sind Sie ebenfalls schmerzempfindlicher und Ihre Haut reagiert anders.

08. Was muss ich NACH einer Permanent Make-up Behandlung beachten?

Damit die Farbe gut hält und das Ergebnis so schön wird wie Sie es sich erhofft haben, ist es unbedingt notwendig sich an unsere Pflegehinweise zu halten. In den ersten 7-10 Tagen nach der Pigmentierung sollte folgendes vermieden werden:

  • Keine übermässige Sonnenbestrahlung (auch kein Solarium)

  • Wenig Kontakt mit Wasser jeglicher Art bei der behandelten Stelle

  • Kein übermässiges Schwitzen bzw. keine Sauna

  • Bei Lippenpigmentierungen keine Zahnarztbesuche oder Lippen-Aufspritzungen

  • Bei Augenpigmentierungen nicht mit Mascara schminken

09. Soll ich zur Behandlung geschminkt oder ungeschminkt kommen?

Wie Sie möchten, für mich ist beides in Ordnung. Bei Augenbrauenpigmentierungen ist es gut, wenn Sie sich im Vorfeld so schminken wie Sie gerne danach aussehen würden. Dann kann ich mich daran orientieren und weiss, wie Sie es gerne hätten. Natürlich müssen Sie sich aber nicht schminken.

10. Bekomme ich ein Pflegemittel für zuhause mit?

Ja, Sie bekommen von mir ein spezielles Pflegemittel mit und sollten in den ersten 7-10 Tagen auch nur dieses verwenden. Oftmals empfohlene Alternativen wie Bepanthen, Vaseline, Melkfett etc. sind nicht empfehlenswert und können das Behandlungsergebnis negativ beeinflussen.

11. Was ist der Unterschied zwischen einer Pigmentierung und einer Tätowierung?

  • Kurz gesagt: die Einstichtiefe der eingebrachten Pigmente.

  • Bei einer Pigmentierung wird die Farbe in die obersten Hautschichten zwischen Ober- und Lederhaut eingebracht. Die Oberhaut (Epidermis) erneuert sich regelmässig und die Farbpigmente werden nach und nach abgeschilfert. Deshalb verblasst ein gut gemachtes Permanent Make-up nach spätestens 3-5 Jahren und bei entsprechender Nacharbeit kann man auf die in dieser Zeit veränderte Gesichtsform positiv Einfluss nehmen.

  • Eine Tätowierung wird zwischen Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subcutis) eingebracht. Diese Hautschichten liegen nur geringfügig unter der Epidermis und können von unerfahrenen Pigmentologen schnell mit der Epidermis verwechselt werden. In diesem Fall wird nicht pigmentiert, sondern tätowiert und die Farbe bleibt dauerhaft im Gewebe. Besonders schrecklich, wenn auch noch fehlerhaft (schief, zu dick, zu dunkel, etc.) gearbeitet wurde.

  • Beim Mircoblading sieht man oft die Damen während einer Behandlung sehr stark bluten. Das ist ein Zeichen, dass zu tief gearbeitet wird. Die Blutgefässe liegen hauptsächlich in der Subcutis. Sobald hier die Farbe eingebracht wird, ist es eine Tätowierung und die Farbe geht nicht mehr weg. Zudem kann es zu sogenannten Blowouts kommen, wenn man in der Subcutis arbeitet. Dabei verläuft die Farbe unter dem Gewebe und gibt einen hässlichen Schatten. Das ist vorallem im Bereich der Augen und Augenbrauen ein grosses Problem, da es nur sehr schwer korrigiert werden kann und bei den Augen das Lasern oder Entfernen mittels Milchsäure nicht möglich ist.

  • Eine gut ausgebildetete Permanent Make-up Fachkraft weiss, in welcher Hautschicht sie arbeiten darf und wie sie die Nadel einstellen muss. Jede Kundin hat eine unterschiedlich dicke Haut und eine erfahrene Pigmentologin kann auf den ersten Blick die Hautbeschaffenheit beurteilen. 

12. Bieten Sie auch Microblading an?

Bis vor kurzem habe ich diese Frage noch mit Nein beantwortet. Die Ergebnisse gefielen mir von Anfang an immer sehr gut, aber die Technik mit dem Blader und vorallem die damit verbundene Gefahr der Narbenbildung hat mich immer davor abgehalten Microblading in mein Portfolio aufzunehmen. Ich war sogar lange Zeit ein grosser Gegner von MB, da es leider von vielen unqualifizierten Personen ausgeübt wird und daraus resultierende gesundheitliche Folgen kein Einzelfall mehr sind. 

 

Wie es der Zufall aber will, habe ich beim Elite-Training von Long-Time-Liner eine absolut kompetente Kollegin aus Rostock kennengelernt und obwohl sie begeisterte Linergistin ist und mit dem Long-Time-Liner Gerät sehr erfolgreich arbeitet, liebt sie auch das bladen und würde lt. ihren Aussagen nicht darauf verzichten. Das brachte mich natürlich zum nachdenken, denn bis dato kannte ich nur die Fraktion Microblading oder Permanent Make-up. Selten das jemand beides anbietet. Wir haben uns sehr angeregt über Microblading und Permanent Make-up unterhalten und je mehr ich mich damit beschäftigte, desto interessanter wurde MB für mich. Ich erkannte nicht nur die Nachteile, sondern auch die Vorteile wie die besonders natürliche Härchenzeichnung und geringere Haltbarkeit gegenüber PMU. Die Technik ist ideal für "Einsteiger", da nach gut 1 Jahr die Farbe weg ist und man sozusagen testen kann ob einem ein Permanent Make-up überhaupt zusagen würde. Auch Männer profitieren von Microblading, da die Härchen wirklich hauchdünn sind und es mit dem freien Auge nicht erkennbar ist, ob es sich um ein natürliches oder gezeichnetes Härchen handelt. Die Gefahr der Narbenbildung ist natürlich gegeben, aber ich arbeite nun schon so lange als Linergistin und Ganzheitskosmetikerin, dass ich genau weiss in welcher Hautschicht ich mich befinde. 

Das bringt mich auch zu einer Anmerkung in wichtiger Sache:

Wenn Sie sich für ein Microblading interessieren, seien Sie bitte besonders vorsichtig an wen Sie sich wenden. Leider wird Microblading von vielen Kolleginnen angeboten, die bei weitem zu wenig Erfahrungen im Bereich Permanent Make-up haben. Eine Microblading-Ausbildung kostet ein Zehntel von einer ordentlichen Permanent Make-up Ausbildung und dauert nur 2- max. 3 Tage!. Dabei lernen die Schüler im Crashkurs die Theorie und Hautschichten, das Vorzeichnen und am Schluss an meist 2 Modellen das Bladen. Meine Schülerinnen in der Permanent Make-up Akademie haben nach Abschluss der Ausbildung an gut 20 Modellen gearbeitet (dies nur zum Vergleich) und wir verbringen gut 3 Tage nur mit Vorzeichnen! 

Für den Bereich Microblading gibt es in Deutschland genauso wenig wie beim Permanent Make-up keine staatliche Prüfung. Das heisst, jeder kann Microblading anbieten, egal ob er es beherrscht oder nicht. In Österreich muss man wenigstens eine Arbeitsprobe vor der zuständigen Wirtschaftskammer ablegen. Dies ist zwar auch kein Garant für Können, aber immer noch besser als die Situation in Deutschland. 

Der Druck am Markt und die Nachfrage nach immer noch billigeren Behandlungen wird immer grösser. Die in Frage 4 erklärte "Geiz-ist-geil-Mentalität" macht leider auch im Beauty-Bereich nicht halt und um Wettbewerbsfähig zu bleiben wird gespart - leider meistens bei der Ausbildung und dem Material (Nadeln, Farben, Hygiene)!! Das dies eine Einbahnstrasse ist und ich die Hälfte meiner Arbeitszeit nur mit Korrekturen von fehlerhaftem Permanent Make-up beschäftigt bin, sehen die Kundinnen in dem Moment nicht. Ich möchte hier niemanden zu Unrecht verurteilen und es gibt sicher einige Pigmentologen, die sich ebenso wie ich über ihre Verantwortung bewusst sind. Aber es ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit, dass ich Sie über die Situation aufkläre, denn noch nie zuvor war man in der Permanent Make-up Branche mit derart unausgebildeten Fachkräften konfrontiert. Früher kam man um eine professionelle Ausbildung nicht umhin und alleine der Ausbildungpreis (im fünfstelligen-Bereich) hat viele untalentierte Kollegen davon abgehalten PMU anzubieten. Inzwischen ist aber wie gesagt der Preis kein Hinderungsgrund mehr, denn die Nachfrage nach Microblading ist eindeutig da und die Ausbildungskosten schnell wieder erwirtschaftet. Ich habe in meinem Institut täglich mit massiven Verzeichnungen zu tun und kann Ihnen nur ans Herz legen, sich im Vorfeld genau über das Können der Pigmentologin zu informieren. 

13. Wie erkenne ich ein seriöses Institut?

 

  • Einer der wichtigsten Faktoren ist definitiv das verwendete Material wie Farben, Nadeln und Gerät. Hier gibt es qualitativ grosse Unterschiede. So werden dank unserer Globalisierung zunehmend billige, meist aus Fernost oder den USA importierte Farben verwendet, die gesundheitlich absolut bedenklich sind. Sie können nicht nur Allergien auslösen, sondern auch karzinogen wirken und einmal in den Körper implantiert bekommt man sie nur sehr schwer wieder heraus. Auch das verwendete Gerät und die dazugehörigen Nadeln sind sehr wichtig. Billige Geräte können die Haut massiv verletzen, da die Nadeln einen unsauberen Einstich verursachen. Man neigt zu erhöhter Schorfbildung und entsprechender Vernarbung. Leider gibt es auf gesetzlicher Seite immer noch keine Regelung, die eine Verwendung von Billigmaterialien unterbindet. Seien Sie also besonders kritisch und fragen Sie im Vorfeld nach den verwendeten Materialien. Hochwertige Farben, sterile Nadeln und entsprechende Hygienematerialien sind teuer und man kann davon ausgehen, dass ein Institut welches Wert auf Qualität legt auch einen entsprechenden Preis verlangt. 

  • Als weiterer wichtiger Faktor zählt die Sauberkeit des Studios. Und mit sauber meine ich nicht nur oberflächlich geputzt, sondern hygienisch rein. Auch sollten jährlich Hygieneüberprüfungen durchgeführt werden. Natürlich ist das keine Garantie, ob jemand auch den Rest des Jahres alles sauber hält. Aber Hygieneüberprüfungen sind teuer (aber leider nicht verpflichtend) und wenn das jemand freiwillig jährlich machen lässt, kann man davon ausgehen das ihm wirklich an der Hygiene gelegen ist.

14. Wie erkenne ich eine gute Linergistin?

Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass die besten Linergisten gleichzeitig auch Visagisten sind. Natürlich ist das nicht automatisch ein Garant für gute Qualität, aber wenn jemand visagistisches Grundwissen mitbringt, kann man davon ausgehen das er ein gutes Gefühl für Farben und Formen hat. Zudem trennt natürlich auch die Ausbildung die Spreu vom Weizen. Wie im Punkt 12 (Microblading) erklärt, reichen 2 Tage bei weitem nicht um professionell arbeiten zu können. Der Faktor "Erfahrung" kann ebenfalls herangezogen werden, wobei es weniger wichtig ist wie lange jemand schon pigmentiert, sondern wie häufig. Ich habe Schülerinnen erlebt, die gerade mal 1 Jahr pigmentiert haben, jedoch ein unglaubliches Talent, Freude an der Arbeit und eine tägliche Praxis hatten und bei weitem besser waren als ihre "erfahrenen und langjährigen" Kolleginnen. Viele heften sich auf die Fahnen, dass sie bereits seit 15 Jahren oder noch mehr pigmentieren, führen aber in ihrem Studio gerade einmal 3-5 Pigmentierungen im Monat durch. Das reicht natürlich nicht um gut zu werden und ist ähnlich wie beim Golfen. Es zählt nicht wie lange Sie schon golfen, sondern wie oft Sie auf dem Platz stehen. Lassen Sie sich also nicht von derartigen Aussagen beeindrucken. 

15. Darf jeder pigmentieren oder benötigt man eine spezielle Ausbildung?

Das kann man pauschal nicht beantworten. Um z.B. in Österreich pigmentieren zu dürfen, ist es zwingend notwendig eine sogenannte Arbeitsprobe bei der zuständigen Wirtschaftskammer abzulegen. Dabei wird überprüft, ob die zukünftige Pigmentologin alle zur Ausübung des Gewerbes notwendigen Fähigkeiten besitzt. In der Theorie ist der Ansatz sehr gut, in der Praxis leider nicht. Oftmals sehe ich Arbeiten meiner geprüften Kolleginnen und frage mich, wie die nur die Prüfung bestehen konnten. Andererseits haben wir in Österreich zumindest eine bessere Ausgangssituation als in Deutschland, denn hier darf jeder fleissig drauflos pigmentieren, gleich ob Ausbildung ja oder nein. Das ist für mich unverständlich und in höchstem Maße gefährlich. Wie in Punkt 11 beschrieben, wird aus einer vermeintlichen Pigmentierung sehr schnell eine Tätowierung und ich bin mit entsprechend vielen fehlerhaften "Tätowierungen" konfrontiert. 

16. Kann man sich bei Ihnen kostenlos beraten lassen?

Ja natürlich, sehr gerne. Das Beratungsgespräch dauert inkl. Vorzeichnung ca. 1 Stunde, die ich mir für Sie gerne reserviere. In dieser Zeit wird keine andere Kundin bedient und sollten Sie den Termin aus welchen Gründen auch immer nicht wahrnehmen können, bitte ich um rechtzeitige Absage (siehe Stornobedingungen). 

18. Muss ich bei Ihnen einen Termin vereinbaren, oder kann ich spontan vorbeikommen?

Bei mir sind nur Termine nach vorheriger Vereinbarung möglich. Bitte kontaktieren Sie mich rechtzeitig (am besten 2-3 Wochen vor Ihrem Wunschtermin) um Ihnen noch genügend Auswahl bei den Terminen bieten zu können. Da ich mich während den Behandlungen voll und ganz auf meine Kundinnen konzentrieren möchte, habe ich in dieser Zeit mein Geschäft geschlossen. Zudem nehme ich regelmässige Aussentermine in Salzburg, Wien, München und Graz wahr und mein Institut ist entsprechend nicht besetzt. 

19. Was mache ich, wenn mir etwas dazwischen gekommen ist und ich einen fix vereinbarten Termin nicht wahrnehmen kann?

Bitte den Termin unbedingt rechtzeitig absagen. Ich habe nur ein gewisses Kontingent an Terminen und blocke mir genügend Zeit, um Sie in Ruhe behandeln zu können. Sollten Sie einen Termin nicht rechtzeitig absagen, verliere ich je nach Behandlung zwischen 2-4 Stunden. In diesem Fall wird eine Ausfallspauschale verrechnet, näheres siehe Stornobedingungen.

20. Welche Zahlungsmöglichkeiten bieten Sie an?

Derzeit können Sie bei mir nur in bar zahlen, ich arbeite aber daran Ihnen auch die Zahlung mittels Bankomat- und Kreditkarte anbieten zu können. Bitte beachten Sie, dass der volle Behandlungspreis bei der ersten Pigmentierung fällig wird.